Jede 7. Frau in Deutschland erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, jährlich sind das etwa 47.000 Frauen. Nur durch Hochtechnologie ist eine Krebsfrüherkennung möglich. In den letzten Jahren hat die Ultraschalluntersuchung der Brust durch neue und weiterentwickelte Technologie immer mehr Bedeutung in der Früherkennung von Brustkrebserkrankungen erlang. Insbesondere jüngere Frauen mit sehr dichter Brustdrüsenstruktur profitieren von dieser Untersuchungsmethode.
Der Berufsverband der Frauenärzte empfiehlt regelmäßige Kontrollen mittels Ultraschall und Mammographie auch bei Beschwerdefreiheit. Als routinemäßige Früherkennungsuntersuchung ist diese Methode derzeit jedoch von den Krankenkassen nicht vorgesehen. Deshalb kann der Ultraschall der Brust nur bei konkretem Krebsverdacht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen erbracht werden.
In allen anderen Fällen kann diese Untersuchungsmethode sinnvoll und empfehlenswert sein, muss jedoch dann privat nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet werden.
Um Ihnen die optimale Befundauswertung der Ultraschalluntersuchung zu bieten ist eine besondere Fortbildung erforderlich. Unsere Praxis ist nach DEGUM I für den Brustultraschall zertifiziert und verfügt über zwei Ultraschallgeräte die den neusten technologischen Anforderungen entsprechen.
HPV-Typisierung
Ausschluss einer Infektion mit humanen Papillomaviren (Warzen-Viren) am Gebärmutterhals.
Mit der HPV-Typisierung ist es möglich, das Risiko für eine mögliche spätere Krebserkrankung (Gebärmutterhalskrebs) frühzeitig zu erkennen.
Mit diesem Test ist eine größtmögliche Sicherheit hinsichtlich eines Gebärmutterhalskrebses zu erreichen.
Außerdem bieten wir zusätzlich eine neue, genauere Methode des Gebärmutterhalsabstriches an.
Der Auto-Cyte-Prep-Abstrich wird leider von den Regel-krankenkassen nicht übernommen.
In anderen Ländern hat der Auto-Cyte-Prep-Abstrich aufgrund der besseren und genaueren Aussagekraft den herkömmlichen PAP-Abstrich bereits ersetzt.
Ultraschalluntersuchungen im kleinen Becken (Unterleib) zum Ausschluß von Schleimhautveränderungen in der Gebärmutter und von nicht tastbaren Tumoren und Zysten der Gebärmutter und der Eierstöcke. Die Untersuchung wird mit einem Vaginalultraschall ohne Röntgenbelastung durchgeführt.
Die Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Erkrankung die durch Verminderung der Knochendichte zu erhöhter Knochenbrüchigkeit führt. Typische Folgen sind der sogenannte „Witwenbuckel“ oder der Oberschenkelhalsbruch. Jede dritte Frau ist nach den Wechseljahren von Osteoporose betroffen.
Da im Anfangsstadium keinerlei Beschwerden bestehen ist Früherkennung enorm wichtig. Nur bei frühzeitiger Erkennung der Krankheit ist ein Fortschreiten des Knochenschwundes therapierbar.
Der aktuelle Zustand Ihrer Knochen lässt sich am besten durch die Messung seiner Dichte bestimmen. Dies geschieht durch eine strahlenfreie, schmerzlose Ultraschalluntersuchung.
Im Rahmen der Vorsorge gehört diese medizinisch sinnvolle Früherkennungsuntersuchung allerdings nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen.
Der Test auf verstecktes Blut im Stuhlgang ist in der
Krebsvorsorgeuntersuchung erst ab dem 50. Lebensjahr ( ab dem 56. Lebensjahr alle zwei Jahre ) enthalten.
Der Test untersucht in drei Stuhlproben das Hämoglobin. Hämoglobin ist der rote Blutfarbstoff, der durch einen Komplex mit Haptoglobin vor schnellem Abbau geschützt wird. Dadurch werden Blutungsquellen aus höher gelegenen Darmabschnitten wesentlich sicherer erkannt.
Darmkrebs vermeiden durch bewusste Ernährung
Essen Sie täglich Obst und Gemüse. Falls damit kein täglicher Stuhlgang erreicht werden kann, nehmen Sie täglich zwei Esslöffel Kleie, dazu etwas Milch und trinken Sie reichlich bis sich wieder täglicher Stuhlgang ergibt.
Das Blasenkarzinom ist eine relativ häfige und stetig steigende Krebserkrankung. Für die frühzeitige Selektion von Patientinnen mit Blasenkarzinom steht ein einfach durchzuführender, sensitiver Urintest zur Verfügung: der NMP22® Bladdercheck
NMP22® ist ein Tumormarker, der bei Tumorzellen in 10facher Konzentration gegenüber gesunden Zellen enthalten ist. Wir können Ihnen diesen Urintest anbieten, der Bestandteile dieses Tumormarkers im Urin nachweisen kann. Innerhalb von 30 Minuten ist das Ergebniss vorhanden.
Fragen Sie unser Team nach weiteren Informationen.
Ob bei Ihnen ein erhöhtes Krebsrisiko vorliegt? - Machen Sie den 8-Punkte-Test! Erhältlich hier bei uns.
Zwischen dem Östrogenspiegel bei Frauen nach den Wechseljahren und dem Risiko, an Osteoporose (Knochenschwund), Arteriosklerose (Gefäßverkalkungen) oder Morbus Alzheimer zu erkranken, besteht ein enger Zusammenhang. Durch den Hormonmangel wird zudem der Alterungsprozess beschleunigt.
Ob Sie zu dieser Risikogruppe gehören, lässt sich durch die Bestimmung des Östrogenspiegels (Östradiol) feststellen. Eine frühzeitige Therapie kann diese unangenehmen Folgen des Hormonmangels vermeiden oder vermindern.
Viele Frauen leiden durch die Veränderungen der Hormonsituation auch unter Hitzewellen, Schweißausbrüchen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen. Dies lässt sich durch die Bestimmung der Hirnanhangsdrüsenwerte (FSH, LH) genauer abklären.
Haarprobleme, Akne oder fettige Haut sind häufig auf erhöhte Werte von männlichen Hormonen zurückzuführen. Das Testosteron lässt sich problemlos im Blut bestimmen. Eine zielgerechte medikamentöse Therapie ist in den meisten Fällen möglich.
Die Bestimmung der hier genannten und auch weiterer spezieller Hormonwerte ist eine Wunschleistung, die nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen gehört.
In unserer Praxis werden Akupunkturen für alle Indikationen durchgeführt. Wir sind mit 150 Ausbildungsstunden zertifiziert von der Deutschen Akupunkturgesellschaft seit 1996. Frau Dr. Vielhaber führt seit 1994, erst im ehemaligen Verbandskrankenhaus Schwelm (heute Helios Klinikum) in der gynäkologischen, sowie in der geburtshilflichen Abteilung und seit 1997 in der eigenen Praxis, regelmäßig Ganzkörper- und Ohrakupunkturen durch. Dabei beschränkt es sich nicht nur auf den gynäkologischen und geburtshilflichen Bereich, sondern auch bei chronischen und akuten Schmerzzuständen, zur Rauchentwöhnung, sowie zur Gewichtsreduktionserleichterung.
Indikationen die bei uns behandelt werden sind unter anderem:
Migräne und chronische Kopfschmerzen
Chronische Rückenschmerzen
Tennisellenbogen
Chronische Gelenkschmerzen
Chronische Kniebeschwerden
Nikotinentwöhnung
Nervosität
Reizbarkeit
Schlafstörungen
Menstruationsbeschwerden
Verstärktes Erbrechen in der Schwangerschaft
Geburtserleichterung
Für weitere Informationen steht unser Praxisteam Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Wir führen Urinuntersuchungen auf Eiweiß, Bakterien, Zucker, pH-Wert und Ascorbinsäure durch.
Im Urinsediment bestimmen wir Bakterien, Leukozyten und Erythrozyten.
Wir führen Urinuntersuchungen auf Diabetes und Harnwegsinfektionen durch.
Die Harninkontinenz, so der Fachausdruck für die Blasenschwäche, ist eine häufige Erkrankung und betrifft durchschnittlich jede dritte
Frau. Doch nur wenige Frauen sprechen darüber, denn den meisten von Ihnen ist das Thema unangenehm.
Es werden drei Formen unterschieden die auch unterschiedlich behandelt werden.
Belastungsinkontinenz (Stessinkontinenz)
Ungewollter Urinabgang bei Druckerhöhung im Bauchraum, z.B. durch Husten, Lachen oder Niesen, sowie bei körperlicher Belastung wie Treppensteigen oder Hüpfen.
Starker nicht unterdrückbarer Harndrang mit ungewolltem Harnverlust. Der Dranginkontinenz liegt eine Überaktivität oder Instabilität der harnaustreibenden Muskulatur zugrunde.
Therapie:
Beckenbodentraining und Medikamente
Mischinkontinenz
Form der Harninkontinenz, bei der Symptome der Belastungs- und Dranginkontinenz zusammen auftreten.
In unserer Praxis werden Sie über die für Sie richtige Behandlungsmethode informiert, angeleitet und mit weiteren Informationsmaterialien versorgt.
Adressen für regionale Selbsthilfegruppen erfahren Sie unter
www.Kompetenz-In-Kontinenz.de oder
Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V.
Friedrich-Ebert-Strasse 124, 34119 Kassel
Telefon 0561/780604 Fax 0561/776770 www.gih.de
Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt die Grundversorgung.
Bei uns können Sie sich gegen die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene impfen lassen. Hierzu gehören z.B. die Schutzimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, FSME, Kinderlähmung, Masern, Mumps, Röteln und Grippe.
Gerade eine Rötelninfektion ist in den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft gefährlich. Beim ungeborenen Kind kann es zu schweren Augenschäden und geistigen Behinderungen kommen. Durch eine rechtzeitig durchgeführte Rötelnschutzimpfung können Sie sich und Ihr ungeborenes Kind schützen.
Gerne überprüfen wir auch Ihren Röteln-Titer mittels einer Blutabnahme. Anhand des Titers kann festgestellt werden ob Sie eine ausreichende Immunität gegen Röteln haben.
Einige Krankenkassen übernehmen darüber hinaus mittlerweile auch sog. Reiseimpfungen wie Hepatitis A und B, Gelbfieber, Typhus etc.
Als gynäkologische Praxis impfen wir natürlich auch gegen Gebärmutterhalskrebs. Wie bei den meisten anderen Impfstoffen ist auch hier eine Grundimmunisierung nötig. Eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse erfolgt immer bis zum 18. Gebrutstag.
Auch über diese Altersgrenze hinaus erstatten noch viele Krankenkassen die Kosten bis zum 26. Geburtstag.
Gerne überprüfen wir Ihren Impfausweis auf Vollständigkeitund informieren Sie darüber welche Impfungen Ihre Krankenkassen, über die Grundversorgung hinaus, erstattet.
Auslandsreisen können für viele Reisende zu Gesundheitsrisiken führen. Die Gefahr sich am Urlaubsort mit hier unbekannten Erregern zu infizieren ist vom Reiseziel, dem Reisestil, von bestehenden Risiken und auch vom Alter abhängig. Bei den meisten Fern- und Tropenreisen ruft das Risiko, krank zu werden und unter Umständen lebenslang gesundheitliche Folgen tragen zu müssen immer wieder Angst und Unsicherheit hervor. Deshalb ist es notwendig, insbesondere vor Fern- und Tropenreisen eine reise-medizinische Beratung in Anspruch zu nehmen und ggf. auch Reiseimpfungen vornehmen zu lassen.
Wir bieten eine Reiseimpfberatung mit den aktuellsten Informationen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) sowie den neusten Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut für Ihr Reiseziel an. Darüber hinaus erhalten Sie von uns einen persönlichen Reiseimpfplan mit allen für Ihr Urlaubsziel notwendigen Impfungen und den Daten, wann welche Impfung erfolgen muss, damit Sie zur Urlaubszeit einen ausreichenden Schutz haben. Außerdem erhalten Sie Informationen über alle ansteckenden Erkrankungen in Ihrem Urlaubsland, wie Sie sich schützen können und auf welche Vorbeugungsmaßnahmen Sie achten müssen.
Für Ihre individuelle Reiseinformation brauchen wir folgende Daten von Ihnen:
Reiseland
Datum der An- und Abreise
Sind Allergien bei Ihnen bekannt? Wenn ja – welche?
Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein? Wenn ja – welche?
Liegen bei Ihnen chronische Erkrankungen vor?
Ihren Impfausweis als Original oder Kopie zur Einsicht
In der modernen Medizin gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Verhütungsmöglichkeiten. So kann individuell für jede Patientin
die beste Methode gewählt werden.
Die verschreibungspflichtigen Verhütungsmittel sind für Patientinnen aller Kassen bis zum 20. Geburtstag erstattungsfähig. Danach reine Privatleistung.
Es gibt viele verschiedene Pillensorten, sie enthalten bis auf die Minipille alle die beiden weiblichen Hormone Östrogen und Gestagen (Gelbkörperhormon).
Wirkung:
Die Hormone in der Pille haben eine dreifache Wirkung:
Sie hemmen die Eizellenreifung und damit den Eisprung. Der gesamte Zyklus der Frau besteht infolgedessen aus unfruchtbaren Tagen. Dadurch kann es nicht zu einer Befruchtung kommen.
Sie verändern den Schleim im Gebärmutterhalskanal, so dass die Samen nicht in die Gebärmutter eindringen können.
Die Gebärmutterschleimhaut wird nur ungenügend aufgebaut, so dass sich ein befruchtetes Ei nicht einnisten kann.
Anwendung:
Einnahme über 21 oder 22 Tage (je nach Präparat) mit darauf folgender 6 – 7tägiger Einnahmepause, in der die Regelblutung eintritt.
Die Minipille enthält nur das Hormon Gestagen (Gelbkörperhormon).
Wirkung:
Sie bewirkt vor allem einen mangelhaften Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und
eine Verfestigung des Schleims im Gebärmutterhals.
Bei vielen Verwenderinnen hemmt die Minipille auch den Eisprung, aber nicht bei allen. Ist in der Minipille Desogestrel enthalten wird der Eisprung vollständig gehemmt.
Anwendung:
Die Minipille wird täglich durchgenommen - ohne Pause - . Bei allen Präparaten, außer dem desogestrelhaltigen, muss sie exakt zur gleichen Zeit eingenommen werden. Bei einer Verzögerung der Einnahme um mehr als 2 Stunden ist der Schutz nicht mehr gewährleistet. Nur bei der desogestrelhaltigen kann die Einnahme um bis zu 12 Stunden verzögert werden.
Der seit 2003 in Deutschland zugelassene biegsame Kunststoffring enthält eine niedrig dosierte Östrogen/ Gestagenkombination und passt sich –in einer Größe- jeder Frau an.
Wirkung:
Die Wirksamkeit des Ringes ist mit der der Pille zu vergleichen.
Die Wirkstoffe gelangen durch die Scheidenwände direkt in die Blutbahn.
Anwendung:
Der Ring wird von der Frau am 1. Tag der Blutung im Liegen oder Stehen in die Scheide eingeführt und nach 21 Tagen wieder entfernt. Nach einer 7tägigen Pause, in der die Regelblutung eintritt, wird ein neuer Ring für 21 Tage eingeführt.
Das Verhütungspflaster enthält eine Östrogen/Gestagenkombinatin.
Wirkung:
Das Wirkprinzip des Pflasters entspricht dem des Vaginalringes und der Pille.
Anwendung:
Das Pflaster wird am 1. Tag der Regelblutung auf Po, Bauch oder Oberarme aufgeklebt und wöchentlich gewechselt (jedes Pflaster bleibt exakt 1 Woche kleben). Nach dem 3. Pflaster wird eine Woche Einnahmepause gemacht in der die Regelblutung eintritt. Nach 7tägiger Pause wird wieder mit drei neuen 3 Pflastern begonnen.
Die Spirale besteht aus Kunststoff, der Schaft der Spirale ist mit Kupferdraht umwickelt.
Wirkung:
Sie wird vom Körper als Fremdkörper identifiziert, wodurch eine Art Dauerreizung ausgelöst wird, die bis in die Eileiter reicht. Der Körper ruft als Reaktion Abwehrzellen auf den Plan, die die Samenzellen und auch die Eizellen vernichten können.
Sie gibt kleinste Mengen Kupfer ab, wodurch die Samenzellen in ihrer Beweglichkeit so gehemmt werden, dass sie die Eizelle im Eileiter erst gar nicht erreichen.
Anwendung:
Die Spirale wird vom Frauenarzt/ärztin durch den Muttermund in die Gebärmutter eingesetzt. Das geht am Besten während der Regelblutung, weil dann der Muttermund etwas geöffnet ist. Nach 3 Jahren wird die Spirale dann ausgewechselt.
verbindet die Wirkungsweise der Pille mit der der Spirale.
Wirkung:
Diese Spiralenart ist anstelle des Kupfers mit einem kleinen Hormon-depot versehen und setzt das Gelbkörperhormon Levonorgestrel frei.
Der Zervixschleim wird dadurch dicker und undurchlässiger für die Spermien während des Eisprunges.
Die Spermien werden in ihrer Beweglichkeit stark gehemmt.
Sie hemmt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, wodurch die Möglichkeit abnimmt, dass sich eine eventuell befruchtete Eizelle einnisten kann.
Anwendung:
Die Hormonspirale wird wie die Kupferspiralen vom Frauenarzt/ärztin während der Regelblutung in die Gebärmutter eingelegt. Sie wirkt 5 Jahre. Die Regelblutungen werden schwächer oder hören sogar ganz auf. Die Sicherheit ist mit der einer Sterilisation vergleichbar, wobei die Hormonspirale nach dem sie gezogen worden ist, vollständig reversibel ist und bereits im 1. Zyklus danach eine Schwangerschaft entstehen kann.
Die 3 Monatsspritze enthält ein langwirkendes Gestagen das in die Gesäßmuskulatur gespritzt wird.
Wirkung:
Verhinderung des Eisprunges.
Anwendung:
Nur für Frauen die mit anderen Verhütungsmethoden nicht zurecht kommen. Alle 3 Monate 1 Spritze durchgehend, ohne Pause. Darunter bleibt die Regelblutung meist ganz aus.
Das Hormonimplantat ist ein kleines Stäbchen das unter die Haut der Innenseite des Oberarmes eingesetzt wird.
Wirkung:
Das Stäbchen setzt über 3 Jahre kleine Mengen Gestagen frei.
Hemmung des Eisprunges
Veränderung der Schleimes des Gebärmutterhalses, der Gebärmutterschleimhaut und der Eileiter.
Anwendung:
Das Implantat wird durch einen kleinen operativen Eingriff in Lokalanästhesie zwischen dem 1. und 5. Zyklustag eingepflanzt. Für 3 Jahre bietet das Stäbchen eine hohe Sicherheit.
Der Wunsch werdender Eltern nach regelmäßigen Ultraschalluntersuchungen anlässlich der routinemäßig stattfindenden Mutterschaftsvorsorgeuntersuchungen ist nur allzu verständlich. Die Möglichkeiten, mit einem modernen, gut auflösenden Ultraschallgerät das heranwachsende Baby mit eigenen Augen zu sehen und somit frühzeitig in sein Herz schließen zu können, sind heute erheblich verbessert worden.
Wir sind der Ansicht, dass die frühzeitige und kontinuierliche Visualisierung des ungeborenen Kindes, das Vertauen in seine ungestörte Entwicklung im Mutterleib sowie die emotionale Bindung der Eltern an das Baby fördert.
Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen sieht im Rahmen der regelmäßigen Mutterschaftsvorsorgeuntersuchungen bei unauffälligem Schwangerschaftsverlauf nur drei Ultraschalluntersuchungen, die so genannten Screening-Untersuchungen vor (9. – 12.; 19. – 22. und 29. – 32. Woche).
Mehr Ultraschalluntersuchungen dürfen wir bei normal verlaufenden Schwangerschaften der gesetzlichen Krankenkasse nicht in Rechnung stellen!
Dem steht der oben skizzierte Wunsch der werdenden Eltern deutlich gegenüber. Wir bieten Ihnen deswegen zusätzliche Wunsch-Ultraschalluntersuchungen Ihres Babys auf privatärztlicher Basis an. Damit Sie die Eindrücke auch mit nach Hause nehmen und Ihrer Familie und Freunden zeigen können erhalten Sie von uns einige Fotos.
Wir bieten Ihnen die zusätzlichen Ultraschalluntersuchungen bei allen Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen zu einem Komplettpreis von 120.- €.
Wir werden bei krankhaften Schwangerschaftsverläufen selbstverständlich weiterhin alle notwendigen und medizinisch angezeigten Ultraschalluntersuchungen durchführen und mit Ihrer gesetzlichen Krankenkasse abrechnen!
Toxoplasmose ist eine Erkrankung, die durch den Erreger Toxoplasma gondii übertragen wird. Dies erfolgt in erster Linie durch den Kontakt mit Katzen oder deren Kot, sowie durch den Genuss von nicht durchgebratenem rohen Fleisch (z.B. Mett, Tatar), aber auch durch ungenügend gewaschenen Salat oder Gemüse.
Diese für Nichtschwangere harmlose Erkrankung äußert sich in grippeähnlichen Beschwerden, teils mit Fieber und Lymph-
knotenschwellung. In der Bundesrepublik Deutschland haben ca. 40 – 50% der Frauen im gebärfähigen Alter diese Erkrankung unbemerkt durchgemacht. Bei einer Erkrankung in der Schwangerschaft jedoch können schwere Missbildungen wie Gehirnschäden und Erblindung beim Ungeborenen entstehen.
Das Toxoplasmose-Screening bei der Schwangerschafts-
untersuchung wird jedoch aufgrund des von der Bundesregierung verordneten Sparkurses seit dem 01.07.1999 nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt.
Um eine unbemerkte Toxoplasmose auszuschließen, empfehlen wir gemäß Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation drei Laborkontrollen, damit ggf. eine akute Infektion behandelt werden kann und somit Schädigungen des Kindes verhindert werden können.
Auf Wunsch wird zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche ein Suchtest zur rechtzeitigen Erkennung eines Schwangerschaftsdiabetes durchgeführt. Dazu wird der nüchtern Blutzucker gemessen und im Labor das HB1Ac (dieser Wert gibt Aussage darüber ob in den letzten 3 bis 4 Monaten erhöhte Blutzuckerwerte vorlagen) bestimmt. Nach Trinken einer Traubenzuckerlösung wird nach einer und nach zwei Stunden noch einmal der Blutzucker mittels Kapillarblut bestimmt. Durch Verlauf dieser Werte lassen sich erhöhte Blutzuckerkonzentrationen ablesen.
Was ist Schwangerschaftsdiabetes ?
Schwangere Frauen haben normalerweise Blutzuckerwerte unter 100 mg/dl. Steigen während der Schwangerschaft die Blutzuckerwerte an, spricht man von einem Schwangerschaftsdiabetes.
Zur Zeit werden durch die vorgeschriebenen Untersuchungen (Urin-Stix) während der Schwangerschaft nur etwa 1/10 aller Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes erkannt.
Da ein nicht erkannter Schwangerschaftsdiabetes aber mit erheblichen Konsequenzen für die Entwicklung, Geburt und insbesondere für das spätere Leben des Kindes verbunden ist, können wir in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche einen Suchtest auf Schwangerschaftsdiabetes durchführen.
Ein erhöhter Blutzucker der Mutter kann zu einem verstärkten Wachstum des Kindes führen, ohne dass die Organe des Kindes entsprechend reifen. Die Unreife des Kindes bei gleichzeitig sehr großem Kind kann zu erheblichen Problemen während und nach der Entbindung führen. Gelegentlich wachsen die Kinder so sehr, dass eine normalen Entbindung nicht möglich, sondern ein Kaiserschnitt notwendig ist.
Da man erhöhte Blutzuckerwerte nicht spüren kann, kann der Schwangerschaftsdiabetes nur durch Blutzuckermessungen rechtzeitig erkannt werden. Um die gestörte Zuckerwechsellage frühzeitig erkennen zu können, also noch bevor die erhöhten Blutzuckerwerte der Mutter Auswirkungen auf das Kind zeigen, wird ein Suchtest mit Traubenzucker durchgeführt.
Alpha-Fetoprotein Bestimmung dient der Früherkennung
von offenen Neuralrohrdefekten und Down-Syndrom. Eine Erhöhung der Werte kann Hinweise auf das Vorliegen einer solchen Erkrankung geben. Zweimal innerhalb der 15. bis 20.
Schwangerschaftswoche erhöhte Werte indizieren weitere diagnostischen Maßnahmen.
Diese Blutuntersuchung wird schwangeren Frauen bis zum 30. Lebensjahr empfohlen.
Triple-Test
Vor einigen Jahren ist ein Testsystem entwickelt worden, mit dem sich für Patientinnen in der 15. bis 20. Schwangerschaftswoche das individuelle Risiko, ein Kind mit Trisomie 21 (Mongolismus) zu bekommen, ermitteln lässt.
Durch die Bestimmung von humanen Choriongonadotropin, AFP und freien Östradiol, aus dem Blutserum, wird unter Berücksichtigung des mütterlichen Alters das individuelle Risiko berechnet.
Diese Blutuntersuchung wird schwangeren Frauen ab dem 30. Lebensjahr empfohlen.
Eine normale Schilddrüsenfunktion in der Schwangerschaft ist für einen ungestörten Ablauf und eine optimale
Entwicklung des ungeborenen Kindes von großer Wichtigkeit.
Eine Störung kann Komplikationen wie z.B. Fehlgeburten oder negative Auswirkungen auf die kindliche
Intelligenzentwicklung nach sich ziehen.
Die gesetzliche Schwangerenvorsorge sieht eine generelle Überprüfung der Schilddrüsenfunktion bei beschwerdefreien
Schwangern nicht vor.
Wir bieten Ihnen zu Beginn umd im Verlauf der Schwangerschaft eine Überprüfung der Schilddrüsenhormone
(TSH, FT3 undFT4) an, um gegebenenfalls eine Unter- oder Überfunktion frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können.
Diese umfassende Schilddrüsenhormonbestimmung können Sie bei uns in der Praxis durchführen lassen.
Bitte sprechen Sie uns auch bei eventuellen Rückfragen an.
Zytomegalie ist eine Erkrankung, die durch das Humane-Zytomegalie-Virus (Herpes-Virus) ausgelöst wird.
Die Übertragung erfolgt über Speichel, Urin, Sperma und Blut.
Die Erstinfektion mit CMV verläuft zu 99% ohne oder nur mit geringen Krankheitssymptomen.
Die Infektion mit CMV ist die häufigste Infektion, die während der Schwangerschaft von der Mutter auf den Fötus
übertragen wird. (Eine spätere Übertragung durch die Muttermilch ist ebenfalls möglicht.) Ca. 1% aller
Schwangeren infizieren sich mit dem Virus und bei 40% wird die Infektion auf das ungeborene Kind übertragen.
Eins von 750 Neugeborenen wird mit einem Schaden durch CMV geboren! Bei einer Erkrankung in der Schwangerschaft
können schwere Fehlbildungen beim Ungeborenen entstehen.
Am häufigsten treten diese am Herz-Kreislauf-System, Magen-Darm-Trakt, Skelett und Muskeln auf. Als folge
sterben allein in Deutschland jährlich etwa 60 Kinder und mehr als 1000 werden mit CMV-bedingten Behinderungen
geboren. Das Spektrum der Behinderungen reicht von schweren geistigen Retardierungen bis hin zu Hörstörungen.
Die Letalität beträgt 12 bis 30%. Neun von zehn überlebenden Kindern weisen Spätfolgen auf.
Das CMV-Screening bei der Schwangerschaftsuntersuchung wird jedoch von der Krankenkasse nicht bezahlt.
Um eine unbemerkte Infektion mit CMV auszuschließen, empfehlen wir drei Laborkontrollen, damit ggf.
eine akute Infektion behandelt werden kann umd somit Schädigungen des Kindes verhindert werden können.
Vitalisierungskur ( 6 Aufbauspritzen – Medivitan ) ca. 40.-- €
Impfung gegen Soorkrankheit zur Prophylaxe
( Impfstoff zusätzlich auf Privat- Rezept ) 3 Impfungen ca. 35.-- €
Auffrischimpfung gegen Soorkrankheiten nach einem Jahr
(Impfstoff zusätzlich auf Privat- Rezept) 10.-- €
Impfungen (die nicht von der Krankenkasse erstattet werden) ca. 5.-- €
Laboruntersuchungen
Urinuntersuchung ca. 4.-- €
Urinuntersuchung auf Harnblasenkrebs NMP22 ca. 40.-- €
Haemocult (Untersuchung auf verstecktes Blut im Stuhl) ca. 6.-- €
Schwangerschaftstest im Urin ca. 12.-- €
Untersuchung auf Pilze im Darm ca. 15.-- €
Untersuchung auf Pilze der Scheide mittels Kulturboden ca. 15.-- €
bei Beschwerdefreiheit
Blutuntersuchungen
Schwangerschaftstest im Blut ca. 25.-- €
Hormone zur Wechseljahrsbestimmung ca. 75.-- €
HIV I und HIV II Test ca. 45.-- €
Kreatinin, Harnsäure ca. 25.-- €
Leberwerte: Gamma-GT, GOT, GPT ca. 35.-- €
Einfaches Blutbild ca. 25.-- €
Blutfette: Cholesterin, HDL, LDL, Triglyceride ca. 25.-- €
Blutuntersuchung auf Kinderwunsch (keine Sterilität) ca. 95.-- €
Leberwerte und Blutfette ca. 45.-- €
Einfaches Blutbild, Blutfette, Leberwerte, Kreatinin und Harnsäure ca. 60.-- €
Glucosebelastungstest (Ausschluss Schwangerschaftsdiabetes) ca. 33.-- €
AFP (Alpha- Fetoprotein) ca. 25.-- €
Triple Test ca. 60.-- €
Toxoplasmose- Antikörperbestimmung ca. 30.-- €
Schilddrüsenwerte TSH, FT3, FT4 ca. 58.-- €
Zytomegalie- Antikörperbestimmung ca. 29.-- €
Atteste
Atteste ohne Untersuchung, Kurzbescheinigungen,„Kreuzchenatteste“, kleine Atteste, Anwesenheits-bescheinigungen 3.-- €
Schwangerschafts-, Haushaltsbescheinigungen ca. 6.-- €
Grosse Atteste ( DIN A 4 ) ca. 8.-- €
Ausführliche Befundberichte ( “Profiausdruck” ) ca. 12.-- €
Ultraschalluntersuchungen
Ultraschallkontrolle der Spirale ca. 20.-- €
Ultraschalluntersuchung der gynäkologischen Organe, einschließl. Vaginalultraschall ca. 60.-- €
Ultraschall der Brüste ca. 40.-- €
„Babyfernsehen“ Ultraschall auch mittels 3D für die gesamte Schwangerschaft ca. 120.-- €
einmalig ca. 40.-- €
Sonstiges
Reiseimpfberatung einschl. Medikamentenverordnung ( ohne Impfung ) ca. 20.-- €
Tine Test ( Tuberkulin- Test ) ca. 6.-- €
Knochendichtemessung ca. 45.-- €
Akupunktur (je Sitzung) ca. 50.-- €
Spirale ca. 150.-- €
Hormonspirale ( Mirena ) ca. 320.-- €
Implanom (Verhütung mittels Implantat unter der Haut) ca. 320.-- €
Auto-Cyte-Prep-Abstrich (erweiterter, neuer Krebsabstrich) ca. 25.-- €
zusätzliche Rechnung durch das Labor Dres. Edelmann ca. 60.-- €
HPV-Abstrich (Ausschluß einer Infektion mit HP-Viren) ca. 25.-- €
in Kombination mit dem Auto-Cyte-Prep-Abstrich kostenlos
zusätzliche Rechnung durch das Labor Dres. Edelmann ca. 90.-- €